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Eichendorffschule Hannover

Die Eichendorffschule ist eine vierzügige katholische Ganztags - Grundschule mit Schulkindergarten, und neuerdings schulergänzender Betreuung in der Trägerschaft der Stadt Hannover - mit ca. 420 Kindern.
Sie ist aus einer öffentlichen, katholischen Volksschule hervorgegangen, die 1908/09 gegründet, in der Zeit des Nationalsozialismus 1938 geschlossen, aber 1958 wiedereröffnet wurde.
Im Zuge der ersten bundesrepublikanischen Reformbewegung im Erziehungs- und Bildungswesen wurde die Schule seit 1969 strukturell umgewandelt und mit sozialpädagogischem Unterbau versehen, war zunächst Modellversuch, wurde seit 1977 dann als Regelangebot "Ganztags - Grundschule" weiter geführt.
Die Erfahrung aus ständigen Bemühungen, das Schulmodell unter Beteiligung der Eltern immer wieder neu zu durchdenken und weiter zu entwickeln, hat heute zu einer teilweise offenen Form geführt: Einerseits existiert ein verbindlicher, gestufter Aufbau des Nachmittagsangebots nach Jahrgängen bis zum voll ausgebauten System (max. 4 Nachmittage). Andererseits gibt es anwählbare Zusatz- und Notfallangebote zur weiteren, auch schulergänzenden Ganztagsbetreuung mit Hausaufgabenhilfe über die gesamte Woche bereits ab 1. Schuljahr. Aus beiden Teilen entwickelt sich der Stundenplan der Schüler/innen.
Ein Großteil der Schülerschaft kommt aus sozialen Brennpunkten Hannovers, insbesondere aus Linden / Limmer (ca. 45 - 50%) und aus Mühlenberg. Etwa 35% der Kinder kommen aus Einelternfamilien. Der Anteil von Aussiedler- und Ausländerkindern katholischer Konfession ist weiterhin sehr hoch und liegt im durchschnitt deutlich über 30 % der Gesamtschülerschaft. Bei der letzten Analyse waren ca. 20 Nationalitäten repräsentiert.
Die Schule bemüht sich, dieses multikulturelle, schichtenvariable und facettenreiche Potential zu nutzen und durch Integration der wesentlichen Muttersprachen (Spanisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Griechisch), Initiativen zum Frühen Fremdsprachenlernen (Englisch, Französisch, Spanisch) sowie multikulturelle Projekte, darüber hinaus von innen her durch die Art des Umgangs miteinander, zum Aufbau einer multikulturell geprägten Schule beizutragen.
Die Eichendorffschule ist eine katholische Reformschule eigener Art, die sowohl in der äußeren Struktur als auch nach innen ein eigenes, noch näher auszuführendes Profil entwickelt hat und damit auf die immer drängender werdenden gesellschaftlichen Erfordernisse eine pädagogisch angemessene, mit den vorhandenen materiellen und personellen Mitteln noch machbare Antwort versucht. Sie will Schule als ganzheitlichen Lebens- und Erfahrungsraum gestalten, mit Kindern, Eltern, Lehrkräften, Sozial- und Sonderpädagogen, den Gemeinden im Stadtteil und in der Region; sie will einen Beitrag zur Integration zwischen Kindern aller sozialen Schichten, der Nationen und Kulturkreise in ihrem weiteren Umfeld sowie mit je unterschiedlichen Lern- und Lebenschancen leisten - sie will als "Schule ohne Mauern" wirken.

Stand: 1.2.2002