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Tierprojekttag am 10.09.2008

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HAZ --- Stadtteilanzeiger West vom 21.09.2008

Exoten in der Klasse
Von Felix Spangenberg

Ein wenig skeptisch haben die Jungen und Mädchen das fremdartige Reptil schon betrachtet. Zuerst schreckten sie zurück, doch die australische Bartagame, eine Echsenart, ließ sich bereitwillig durch den Stuhlkreis der Grundschule Eichendorffschule in Linden tragen. Nach anfänglichem Zögern brachten die Kinder auch den Mut auf, sie anzufassen. In der vergangenen Woche waren die Berufsschüler der Alice-Salomon-Schule für Tiermedizinische Fachangestellte aus Herrenhausen zu Gast bei den Grundschülern. Mitgebracht hatten sie einen Haustierzoo aus Schlangen, Echsen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hunden, Katzen und Frettchen. Auf dem Schulhof fühlte man sich fast wie auf einem Bauernhof: Denn Pferd, Esel, Huhn und Gans brachten die Stadtkinder zum Staunen. Anderthalb Stunden lang stellten die Berufsschüler jeweils eine Tierart in einer Klasse vor. Danach durften die Kleinen auf Tuchfühlung mit Meerschweinchen, Pferd und Echse gehen. Die Auszubildende Helvi Kuhn zeigte, wie und warum die Krallen von Kaninchen geschnitten werden. Kürzt man die Krallen nicht frühzeitig, laufen sich die Langohren die Pfoten wund. Dass eine Schlange ganz trockene Haut und einen weißen Bauch hat, lernten die Kinder von Daniel Brand. Nach ein paar Minuten trauten sich auch die Ersten, die Python anzufassen. „Es ist eine wirklich tolle Aktion, solche Erfahrungen können viele Kinder selten machen“, freute sich Gudrun Weßbecher, Sachkundelehrerin der Klasse 3b. Einmal im Jahr besuchen die Berufsschüler mit ihrer Lehrerin Antje Jakob und ihren eigenen Haustieren die Schulen Hannovers. Alle zwei Jahre sind sie in der Eichendorffschule. „Wir wollen die Kinder über die Pflege, Haltung und auch Kosten der Haustiere informieren“, erläuterte Jakob. Dadurch möchte sie vermeiden, dass Tiere nach der Anschaffung wieder weggegeben werden, weil sie einfach nicht das Richtige gewesen sind. Viele Kinder würden sich Tiere wünschen, ohne genau zu wissen, wie sie mit dem Tier umzugehen haben. „Eine Schildkröte ist zum Kuscheln halt nicht geeignet“, betonte Jakob. Die Grundschüler waren von dem tierischen Besuch angetan – egal, ob es ein putziges Meerschweinchen oder ein exotisches Reptil war. In zwei Jahren stattet Jakob mit ihren Berufsschülern und neuen Tieren der Eichendorffschule den nächsten Besuch ab.
18.09.2008 / STAW Seite 1 Ressort: STAW

 

Wochenblatt West vom 20.09.2008

 

 
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