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„Klopft an Türen, pocht auf Rechte …“ –
 Gottesdienst zu Dreikönig Januar 2012

Die Bibel erzählt: Mächtige Männer machten sich auf den Weg und entdeckten dabei etwas Neues. Sie folgten dem Stern, fanden Jesus in einem Haus und bekannten, er sei der neue König. Ihre Mitbringsel waren Geschenke voller Symbolkraft: stellvertretend für Heilung, Königssalbung, Königswürde, Reichtum, Todesvorahnung, eine Verbindung zwischen Himmel und Erde. So schlicht lässt sich die Weihnachtsbotschaft nach Matthäus zusammenfassen.

Die Aktion der Sternsinger endete in diesem Jahr am 6. Januar 2012 um 10. 30 Uhr für alle dritten und vierten Klassen der Eichendorffschule mit einem Wortgottesdienst in der St. Benno-Kirche. Frau Ingelmann feierte in Vertretung für den erkrankten Pastor Ollmetzer mit den Schulkindern, Lehrkräften und Mitgliedern der Gemeinde „zum zweiten Mal Weihnachten“. Dabei füllten die Kinder der Sternsinger-AG den Altarraum und zeigten in neu geschneiderten, prunkvollen Gewändern, wie mächtig die Männer damals gewesen sein müssen. Als aber auch diejenigen auf den Altarstufen standen, die in ihren Gemeinden an der diesjährigen Sternsingeraktion beteiligt waren, befanden sich über 30 Kinder vor dem Altar. Sie zeigten gemeinsam, wie wirkmächtig die Erzählung der Sterndeuter noch heute ist.


 
Die Türen, an die sie klopften, gehörten zur Staatskanzlei, zum Altenheim, zum Kindergarten und zu vielen Klassenräumen der Eichendorffschule. Aber das Geld, das sie sammelten, hat für die 8- bis 10- Jährigen durchaus konkreten Charakter, und sie wissen, auf welche Kinderrechte sie pochen: Es wird in Nicaragua verwendet, um Essen und sauberes Trinkwasser, eine warme Unterkunft und Schulbildung zu finanzieren und gilt allen Kindern, „die eine neue Familie brauchen“, so sagt ein Mädchen.

Verschiedene Weihnachtslieder, die große Krippe, die Lesung aus dem Alten Testament nach Jesaja vom „Licht, das aufgeht“ und eine die Kinder beeindruckende Orgelbegleitung trugen zu einer Atmosphäre bei, die einem „zweiten Weihnachtsfest“ glich.

Niemand kann in die Köpfe von 180 Grundschulkindern hineinschauen, aber sowohl äußere Ordnung als auch innere Anteilnahme lassen darauf schließen, wie attraktiv die ungefähr 2000 Jahre alte Erzählung nach Matthäus sowohl in ihrer Vermittlung als auch in ihrer Feier heute noch scheint. Da lässt sich nicht nur ein „zweites Weihnachten“ feiern, sondern auch jedes Jahr auf’s Neue!
                                                                           Sonja Schlatterer

 

 

 

 
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