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Phaeno-menal

Mit 160 Kindern Sachunterricht durchführen? In einem Museum?
Das klingt ungewöhnlich! So ungewöhnlich, dass die Eichendorffschule kurzerhand einen Langtag vorverlegt, um am Montag, dem 9. 2. 2009, mit ausreichend Zeit der Sache auf den Grund zu gehen. Eine Stunde Bahnfahrt nahmen die Grundschüler geduldig in Kauf, um nach Wolfsburg zu kommen. Nur die ganz Ungeduldigen wären am liebsten schon eine Station vorher in Fallersleben ausgestiegen.

Einer gehörigen Portion Glück und wahrscheinlich auch einem gewissen Verhandlungsgeschick ist es zu verdanken, dass das Phaeno ausgerechnet an seinem Ruhetag die Pforten für die Kinder des Jahrgangs Drei und Vier sowie ihre begleitenden Lehrkräfte öffnete. Es hatte sich für den 9.2.2009  hoher Besuch aus der Landespolitik Sachsen-Anhalts angesagt. Politikern aber eine Kindererlebniswelt ganz ohne Kinder zu präsentieren, erschien den Verantwortlichen wenig sinnvoll. So begann für zwei Klassen der Eichendorffschule der Museumsbesuch mit einem Pressetermin auf der Eingangstreppe.

Aber dann ging es endlich los:
Das Museum Phaeno in Wolfsburg bietet Kindern ab ca. 8 Jahren die Möglichkeit, in kleinen Gruppen an sehr vielen fest installierten Stationen Phänomenen aus der Umwelt auf den Grund zu gehen. Es gilt nur, die kurzen Infotafeln genau zu lesen und einzelne Handlungsschritte auszuführen; dann entstehen in großen Becken stehende Wellen, fallen 6 Tischtennisbälle (fast) treffsicher in Auffangzylinder, dann bewegen sich Bälle nur durch Gehirnströme oder es entstehen Riesenschatten an der Wand. Voraussetzung dafür ist es, dass die Kinder im Team gemeinsam arbeiten und die Veränderungen genau beobachten. Der Erkundungsbogen mit farbigen Abbildungen leitet dabei ihre Aufmerksamkeit. Durch die übersichtliche Anordnung der vielseitigen Experimente arbeiten die Kleingruppen in ihrem je eigenen Tempo, bewegen sich zwischendurch ausreichend und sind dennoch im Notfall leicht von den Lehrkräften anzusprechen.

Etwa drei Stunden lang blieben die Dritt- und Viertklässler geschäftig bei der Sache und untersuchten Röhren, Brückenteile, Seilzüge, ein Karussell oder den Feuertornado. In den kommenden Sachunterrichtsstunden werden die Kinder dann ihre Beobachtungen zusammentragen und erste Erklärungsversuche starten.

Als alle gemeinsam nach einer letzten Frühstückspause gegen 14 Uhr den Rückweg antraten, war es vielen Schülerinnen und Schülern klar, dass dieser Montag einer der phaeno-menalsten Langtage ihrer Grundschulzeit sein würde.

Sonja Schlatterer

 


 

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