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Pressemitteilung

Hallo Sonntag vom 28.12.2009

Gewaltfrei Lernen - die bewegungsreiche Konfliktschulung

Im Februar 2009 lernte ich auf der Bildungsmesse Didacta in Hannover die Kölner Konfliktschulung kennen und besuchte daraufhin im März die Fortbildung „Starke Kids sind fair“-Gewaltfrei Lernen.

Gewaltfrei Lernen fördert in bewegungsreichen Übungen ergänzend zu unserem „Ma(x)chs Besser Projekt“ die Selbstbehauptung, die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit sowie den Respekt untereinander.

Dank der Sparda Bank Hannover, die als Hauptsponsor eintrat, konnten wir das kostspielige Projekt (ca. 11.000 €) an unserer Schule realisieren.
Zwei Drittel der Kosten übernahm die Sparda Bank und unser Förderverein unterstützte uns freundlicherweise, so dass die Schüler/innen nur noch einen Eigenanteil von 5 € zu bezahlen mussten.

Der Projektunterricht fand in allen Klassen in drei Doppelstunden statt und gab spielerisch Beispiele, positives Konfliktverhalten einzuüben und in Bewegungsspielen zu kooperieren.

Für die Eltern wurde ein Elternabend angeboten und bewegungsreich veranschaulicht, welche Handlungsalternativen ihre Kinder zum Treten, Schlagen oder verbalen Beleidigungen kennengelernt haben („Stopp regel“, „Gorillagriff“, „Rutsche“, etc.).

Die Lehrkräfte und Betreuer nahmen an 2 Nachmittagen an einer Fortbildung teil, um die Schulungsinhalte, das positive Konfliktverhalten, bei den Schüler/innen dauerhaft zu verankern und eine neue Schulkultur anzustreben.

Es wurde mit allen Schüler/innen folgende Absprache für Konfliktsituationen getroffen (Pausenhof).

„Stopp-Regel in 3 Schritten“

  • Zunächst sagt der Schüler, was der andere nicht mehr tun soll: „Stopp, hör auf damit!“
  • Führt dies nicht zur gewünschten Verhaltensänderung, sagt das Kind: „Stopp, hör auf, oder ich gehe zur Aufsicht!“
  • Hilft auch dieses nicht, so sagt das Kind: „Jetzt reicht es mir, ich sage es jetzt der Aufsicht.“

Sollten sich die Schüler/innen nicht an die im Gespräch getroffene Einigung  halten (und tragen Konflikte weiterhin durch Treten, Schlagen, Spucken und verbalen Beleidigungen aus), dürfen sie nicht mehr am Pausengeschehen teilnehmen und müssen die restliche Zeit auf der Bank verbringen.
Widersetzt sich ein Schüler dieser Anordnung, etwa durch unerlaubtes Entfernen, so muss er mit deutlichen Konsequenzen rechnen und wird in den ROTEN ORDNER eingetragen.

  • Bei 3 Einträgen erfolgt ein Gespräch mit dem Klassenlehrer und Eltern.
  • Bei 6 Einträgen findet ein Gespräch mit der Schulleitung, Klassenlehrer und Eltern statt.

Dabei hoffen wir auf die positive Unterstützung aller Eltern.
Nach den Ferien werden alle Einträge gelöscht.

Insgesamt hat das Projekt den Schüler/innen und dem Kollegium sehr viel Spaß gemacht und wir haben von den vielen neuen Anregungen profitiert.
Wir möchten uns nochmal herzlichst bei der Sparda Bank für die großzügige finanzielle Unterstützung bedanken.

Christiane Kurek-Hensolt

 

 

 

 

 

 

 

 

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